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12-Stunden-Lauf mit 95 Jahren
15.12.2018 16:05 ( 148 x gelesen )

Pacing during and physiological response after a 12-hour ultra-marathon in a 95-year-old male runner 

In den letzten Jahren wurde über herausragende Leistungen älterer Menschen bis zu 100 Jahren berichtet. In dieser Fallstudie wurde das Pacing während und die Erholphase nach einem 12-Stunden-Lauf für einen 95-jährigen Läufer beschrieben. Der Athlet erreichte eine Gesamtdistanz von 52,987 km. Das Pacing folgte einem Parabelmuster (U-förmig), bei dem die Geschwindigkeit bis zur Rennmitte abnahm und dann wieder zunahm. Es wurde jedoch kein Endspurt beobachtet. Wenn man das Rennen in Quartilen aufteilt, so wurde ein grosser Effekt des ersten Viertels auf die Geschwindigkeit beobachtet, wobei das zweite Viertel langsamer war als das erste Viertel und weiter. Die kleinste Variabilität wurde im ersten Viertel und die größte im zweiten Viertel gezeigt. Während der Erholphase nahmen Erythrozyten, Hämoglobin und Hämatokrit zu, während Thrombozyten und Leukozyten abnahmen. Die Metaboliten CRP, GOT, GPT, y-GT, CK und LDH waren nach dem Rennen erhöht und sanken während der Regeneration auf den Referenzbereich wieder ab. Außerdem nahmen Kreatinin und Harnstoff während der Erholung ab. Die Kreatinin-Clearance stieg während der Erholphase an. Natrium nahm während der Erholphase zu und blieb konstant im Referenzbereich. Während der Regeneration nahmen Körperfett und viszerale Fettmasse ab, während Körperwasser und Muskelmasse zunahmen. Zusammenfassend kann man sagen, dass ein 95-jähriger Mann 12 Stunden lang laufen konnte und eine Gesamtdistanz von fast 53 km erreichte. Erhöhte ausgewählte hämatologische und biochemische Parameter kehrten innerhalb einer Erholungsphase auf die Werte vor dem Rennen zurück. Der Fallbericht ist zu finden unter www.frontiersin.org/articles/10.3389/fphys.2018.01875/abstract


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