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Lungenödem durch Schwimmen
27.11.2018 15:53 ( 272 x gelesen )

Swimming induced pulmonary oedema in athletes - a systematic review and best evidence synthesis

Ein durch das Schwimmen hervorgerufenes Lungenödem (SIPE) ist ein ungewöhnliches Ereignis, das sich üblicherweise beim Schwimmen in kaltem Wasser zeigt. Die Prävalenz wird höchstwahrscheinlich untererfasst und die zugrunde liegenden Mechanismen sind umstritten. Ziel dieser Arbeit war es, die Evidenz bezüglich Prävalenz, Pathophysiologie und Behandlung des durch das Schwimmen hervorgerufenen Lungenödems bei Ausdauersportlern zusammenzufassen. Gesucht wurden Medline, Embase, Scopus und Google Scholar. Die Level I-IV wurden von 1970 bis 2017 eingeschlossen. Für klinische Studien wurden nur Veröffentlichungen berücksichtigt, die über schwimmungsinduzierte Lungenödeme berichten. Das Verzerrungspotenzial wurde mit dem ROBINS-I-Tool und die Qualität der Nachweise mit dem Cochrane GRADE-System bewertet. Für die Datensynthese und Analyse wurde eine beste Evidenzsynthese verwendet. Insgesamt wurden 29 Studien aufgenommen mit 174 Athleten. Die häufigsten Symptome war Husten, Atemnot, Schaum und Hämoptyse. Das Verzerrungsrisiko für die klinischen Studien umfasste 13 mit mäßigem Risiko, 3 mit schwerwiegendem und 4 mit kritischem Risiko. Vier der pathophysiologischen Studien hatten ein moderates Risiko, 3 ein schwerwiegendes Risiko und 1 ein kritisches Voreingenommenheitsrisiko. Eine beste Evidenzanalyse zeigte einen starken Zusammenhang zwischen dem Eintauchen in kaltes Wasser und dem Anstieg des CVP (zentraler Venendruck), des MPAP (mittlerer pulmonaler arterieller Druck), des PVR (peripheren Gefäßwiderstand) und des PAWP (pulmonaler arterieller Keildruck), was zu einem interstitiellen asymptomatischen Ödem führte. Die Ergebnisse dieser Studie legen einen moderaten Zusammenhang zwischen der Wassertemperatur und der Verbreitung von SIPE nahe. Das Vorhandensein der klinischen Symptome Husten, Dyspnoe, Schaum und Hämoptyse deutet stark auf ein SIPE während oder unmittelbar nach dem Schwimmen hin. Es gibt nur begrenzte Anhaltspunkte dafür, dass Risikofaktoren vorbestehen, die zu SIPE führen, wenn sie während des Schwimmens anstrengender körperlicher Aktivität ausgesetzt sind. Es gibt eindeutige Beweise dafür, dass plötzliche Todesfälle von Triathleten häufig mit Herzanomalien verbunden sind. Die Arbeit ist zu finden unter www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30410770


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