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Familientradition von Olympiamedaillen?
10.10.2018 17:31 ( 659 x gelesen )

A MEDAL IN THE OLYMPICS RUNS IN THE FAMILY: A COHORT STUDY OF PERFORMANCE HERITABILITY IN THE GAMES HISTORY

Elite-Leistungen im Sport sind bekanntermaßen von erblichen Komponenten beeinflusst, aber die Größe eines solchen Einflusses wurde nie quantifiziert. In dieser Studie wurde die Hypothese aufgestellt, dass ein ehemaliger Weltklasse-Champion in der Familie die Chancen eines Athleten erhöht, die Erreichung seiner Verwandtschaft zu wiederholen. Wir wollten die Erblichkeit einer Medaille bei Olympischen Spielen unter Teilnehmern an Olympischen Spielen messen und den prozentualen Anteil des genetischen Beitrags zu einer solchen Erbschaft abschätzen. Alle 125‘051 Athleten weltweit, die zwischen 1896 und 2012 an Olympischen Spielen teilgenommen haben wurden eingeschlossen. Die erwartete Wahrscheinlichkeit, eine Medaille an Olympischen Spielen zu gewinnen, wurde als Häufigkeit von Medaillengewinnern bei Teilnehmern an Olympischen Spielen ohne Blutsverwandtschaft an Olympischen Spielen definiert. Diese erwartete Wahrscheinlichkeit wurde mit der Wahrscheinlichkeit verglichen, mit der eine Medaille für Olympioniken gewonnen werden konnte, die eine Verwandtschaft (Großeltern, Tante / Onkel, Elternteil oder Geschwister) bei einem ehemaligen Teilnehmern an Olympischen Spielen hatten, der ein Nichtmedaillengewinner oder Medaillengewinner war. Die Heritabilität des genetisch bestimmten Phänotyps wurde durch probandweise Übereinstimmungsraten zwischen dizygoten (DZ) und monozygoten (MZ) Zwillingen bewertet. Die erwartete Wahrscheinlichkeit, eine Medaille an Olympischen Spielen gewinnen, betrug 20,4%. In den Untergruppen von Olympia-Teilnehmern mit einer Verwandtschaft ohne Medaille wurde kein signifikanter Unterschied der Medaillenwahrscheinlichkeit festgestellt, außer bei Geschwistern, bei denen diese Wahrscheinlichkeit niedriger war. Die Medaillenwahrscheinlichkeit war bei Olympioniken, die mit einem ehemaligen Olympiasieger verwandt waren, signifikant höher: 44.4% für Nichte / Neffe, 43.4% für Nachkommen, 64.8% für Geschwister, 75.5% für DZ-Zwillinge, und 85.7% für MZ-Zwillinge mit deutlich größerer Übereinstimmung zwischen MZ als DZ. Eine Verwandtschaft mit einem ehemaligen Olympia-Medaillengewinner ist mit einer höheren Wahrscheinlichkeit verbunden, dass ein Olympia-Teilnehmer auch Medaillengewinner wird. Je näher ein Athlet genetisch an einer solchen Verwandtschaft ist, desto größer ist diese Wahrscheinlichkeit. Kann ein Sportler an den Olympischen Spielen starten wird der genetische Beitrag zum Gewinn einer Medaille auf 20.5% geschätzt. Die sehr interessante Arbeit ist zu finden unter www.frontiersin.org/articles/10.3389/fphys.2018.01313/full


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