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Eismeilen und deren Belastung auf den Körper
14.06.2018 09:15 ( 222 x gelesen )

Physiological Responses to Swimming Repetitive "Ice Miles"

Das Schwimmen von sog. Eismeilen (1 Meile schwimmen in Wasser von 5 °C und kälter) erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Seit der Gründung der Internationalen Eisschwimmen-Vereinigung (IISA) im Jahr 2009 werden offizielle Rennen als Weltcup-Rennen und Weltmeisterschaften ausgetragen. Eisschwimmen war Demonstrationssportart bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi, Russland. Diese Fallstudie zielte darauf ab, die Körpertemperatur und ausgewählte hämatologische und biochemische Parameter vor und nach wiederholten "Eismeilen" zu bestimmen. Ein erfahrener Eisschwimmer absolvierte sechs aufeinanderfolgende Eismeilen innerhalb von zwei Tagen. Drei Eismeilen erfüllten die strengen Kriterien für die Definition von Eismeilen, während die anderen drei sehr nahe an der Temperaturgrenze waren (5,2, 6,1 und 6,6 ° C). Schwimmzeiten, Veränderungen der Körpertemperatur, und ausgewählte Laborparameter wurden aufgezeichnet. Der Athlet zeigte nach jeder Eismeile eine metabolische Azidose (eine Zunahme von Laktat und TCO2; eine Abnahme des Basenüberschusses und von HCO3) und eine Zunahme von Blutzucker, Cortisol und Creatin-Kinase. Die Abnahme des pH-Werts korrelierte signifikant und negativ mit dem Anstieg des Cortisol-Spiegels, was darauf hindeutet, dass diese intensive Bewegung einen metabolischen Stress verursacht. Die Veränderung der Körperkerntemperatur zwischen Anfang und Ende war negativ mit metabolischer Azidose assoziiert. Der Anstieg der Creatin-kinase deutet auf Skelettmuskelschäden durch Schüttelfrost nach einer Eismeile hin. Als praktische Konsequenz für Athleten und Trainer führt das Schwimmen in kaltem Wasser während Eismeilen zu einer metabolischen Azidose, die der Schwimmer mit einer respiratorischen Reaktion zu kompensieren versucht. Angesichts der zunehmenden Beliebtheit des Eisschwimmens haben die Ergebnisse einen praktischen Wert für Schwimmer und Betreuer (z. B. Trainer, Bewegungsphysiologen und Ärzte), die mit ihnen arbeiten, da unsere Ergebnisse eine detaillierte Beschreibung akuter physiologischer Reaktionen auf wiederholtes Schwimmen bei kalten Bedingungen liefern. Diese Erkenntnisse sind für Athleten und Trainer von Bedeutung für nationale Meisterschaften und Weltmeisterschaften im Eisschwimmen nach den IISA-Regeln. Der Fallbericht ist zu finden unter www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29878984


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