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MRI der Wirbelsäule bei Spitzenathleten
26.03.2018 10:54 ( 317 x gelesen )

Evaluation of spine MRIs in athletes participating in the Rio de Janeiro 2016 Summer Olympic Games

Bei Spitzensportlern die auf Weltniveau wie etwa den Olympischen Spielen teilnehmen entstehen viele Wirbelsäulenerkrankungen durch Überbeanspruchung, andere Wirbelsäulenprobleme sind das Ergebnis akuter Verletzungen. Eine Forschungsgruppe hat versucht die Epidemiologie von Wirbelsäulenerkrankungen die bei Sportlern, die an den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro teilnehmen anhand des MRI zu analysieren. In einer retrospektiven Studie wurden alle Wirbelsäulen-MRIs analysiert, die während der Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio durchgeführt wurden. Von 11‘274 Athleten, die an den Olympischen Spielen teilnahmen, erhielten 100 Athleten ein MRI der Wirbelsäulen. Zweiundfünfzig der 100 (52%) Athleten, die eine MRI der Halswirbelsäule, der Brustwirbelsäule und/oder der Lendenwirbelsäule erhielten, zeigten eine mittelschwere bis schwere Wirbelsäulenerkrankung. Die höchste sportspezifische Inzidenz von mittelschweren bis schweren Wirbelsäulenerkrankung wurde bei Tauchsportlern beobachtet (67%, 3 pro 100 Taucher). Gewichtheben hatte die zweithöchste sportspezifische Inzidenz von Wirbelsäulenerkrankungen (67%, 1,5 pro 100 Gewichtheber). In der Leichtathletik wurden die meisten Wirbelsäule MRIs (31 von 107 MRIs, 29%) durchgeführt. Europäische Athleten hatten mehr Wirbelsäulen-MRI als Athleten aller anderen Kontinente zusammen (55 von 107 MRI, 51%). Athleten über 30 Jahre hatten die höchste Rate an mittelschweren bis schweren Wirbelsäulenerkrankungen im MRI (24 von 37 Athleten> 30 Jahre alt, 65%). Unter dem Strich zeigte sich dass eine große Anzahl der Spitzenathleten an Olympia während der Olympischen Sommerspiele 2016 eine mittelschwere bis schwere Wirbelsäulenerkrankung im MRI aufwies, einschließlich moderater bis schwerer degenerativer Bandscheibenveränderungen mit Bandscheibenvorwölbungen und Bandscheibenvorfällen. Die ganze Studie findet man unter http://bmjopensem.bmj.com/content/4/1/e000335


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