Pacing während Marathon

Datum 19.11.2018 15:46 | Thema: 

Pacing Strategies in the ‘Athens Classic Marathon’: Physiological and Psychological Aspects

Trotz des zunehmenden wissenschaftlichen Interesses an der Beziehung zwischen Pacing und der Leistung beim Marathonlauf gibt es wenige Informationen über die Verbindung von Pacing mit physiologischen und psychologischen Parametern. Ziel der vorliegenden Studie war es daher, die Rolle der körperlichen Fitness und der Trainingseigenschaften beim Pacing beim „Athens Classic Marathon“ zu untersuchen. Die Finisher dieses Rennens im Jahr 2017 (Frauen, n=26, Alter 40,8 ± 9,4 Jahre; Männer, n=130, Alter 44,1 ± 8,6 Jahre) wurden auf ihr Pacing während des Rennens analysiert, die Motivation of Marathon Scale (MOMS) untersucht und eine Reihe physiologischer Tests durchgeführt. Frauen und schnellere Freizeitläufer nahmen ein gleichmäßigeres Pacing an. Ein gleichmäßigeres Pacing wurde mit einer höheren aeroben Kapazität und einer geringeren Muskelkraft bei Männern in Verbindung gebracht, nicht jedoch bei Frauen. Männer mit gleichmäßigerem Pacing erzielten höhere psychologische Bewältigung, Selbstwertgefühl, Lebensbedeutung, Anerkennung und Konkurrenz als ihre Kollegen mit weniger gleichmäßigem Pacing. Angesichts der steigenden Anzahl von Teilnehmern an Marathonläufen können diese Erkenntnisse einer breiten Palette von Fachleuten helfen, die mit Läufern zusammenarbeiten, um das Pacing ihrer Sportler zu optimieren. Die ganze Studie ist zu finden unter www.frontiersin.org/articles/10.3389/fphys.2018.01539/full



Dieser Artikel stammt von Beat Knechtle - Arzt und Ausdauerathlet
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