Pacing am Vasalauf

Datum 05.10.2018 17:19 | Thema: 

A Portrait of Pacing Profile of Cross-Country Skiers in the Vasaloppet 2004-2017

Ziel dieser Studie war es, den Einfluss der Leistungsgruppe nach Wettkampfzeit (10 Gruppen; <3 h, 3-4 h usw. bis zu >12 h) auf das Pacing bei Frauen (n=19‘465) und Männern (n=164‘454) im 'Vasaloppet' von 2004 bis 2017 zu untersuchen. Die Geschwindigkeit im schnellsten und langsamsten Split wurde als Prozentsatz der mittleren Renngeschwindigkeit und der Tempo als Differenz (%) definiert zwischen dem schnellsten und dem langsamsten Split. Frauen hatten einen Bereich im Pacing als Männer (44.0±10.6% gegenüber 41.1±12.5%). Bei Frauen und Männern wurde eine nahezu perfekte Beziehung zwischen der Leistungsgruppe und dem Pacing beobachtet. Bei Frauen wurde ein großer Haupteffekt auf das Pacing beobachtet, wobei der kleinere Bereich in der Gruppe <4 h (22.8±3.3%) und der größte in der Gruppe von 10-11 Stunden (49.2±9.9%) beobachtet wurde. Bei den Männern waren die entsprechenden Werte 21.6 ± 2.2% (Gruppe <3 h) und 51.6 ± 11.2% (Gruppe 10-11 h). Basierend auf diesen Befunden wurde der Schluss gezogen, dass schnelle Langläufer ein relativ gleichmäßiges Pacing hatten und mit abnehmender Leistung weniger gleichmäßig waren. Die ganze Arbeit ist zu finden unter www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30096721


Dieser Artikel stammt von Beat Knechtle - Arzt und Ausdauerathlet
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