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22.05.2018 20:26 ( 8 x gelesen )

The effect of aging on pacing strategies of cross-country skiers and the role of performance level

Die Teilnahme von Masterathleten in Training und Wettkampf hat in den letzten Jahrzehnten zugenommen. Es ist jedoch noch wenig darüber bekannt, ob sich diese Athleten in Leistungsaspekten wie dem Pacing von ihren jüngeren Kollegen unterscheiden. Wir haben den kombinierten Effekt von Alter und Leistung (Wettkampfzeit) auf das Tempo am Vasalauf untersucht. Wir analysierten alle rund 80‘000 Finisher von 2012 bis 2017 nach ihrer Wettkampfzeit in 10 Gruppen. Wir fanden dass die Masterathleten – unabhängig von ihrer Wettkampfzeit – ein relativ gleichmäßiges Tempo aufwiesen. Die ganze Auswertung ist zu finden unter www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29721101



21.05.2018 20:35 ( 7 x gelesen )

Physiology and pathophysiology in ultra-marathon running

Wir haben die wissenschaftliche Literatur zu Ultramarathon durchgeschaut und daraus einen grossen Übersichtsartikel erstellt. Wir fassen die Erkenntnisse der Literatur in Bezug auf die Physiologie und Pathophysiologie des Ultramarathonlaufs zusammen. Die Anzahl der Ultramarathons und die Zahl der offiziellen Finisher sind in den letzten Jahrzehnten besonders stark angestiegen, bedingt durch die erhöhte Anzahl von Frauen und Altersgruppen-Läufer. Ein typischer Ultraläufer ist männlich, verheiratet, gut ausgebildet und etwa 45 Jahre alt. Weibliche Ultraläufer machen heute rund 20% der Gesamtzahl der Finisher aus. Ultraläufer sind älter als Marathonläufer und haben ein größeres wöchentliches Trainingsvolumen, aber sie laufen im Training langsamer als Marathonläufer. Vorherige Erfahrung (Anzahl der Platzierungen in Ultramarathons und schnelle persönliche beste Marathonzeit) ist der wichtigste Einflussfaktor für einen erfolgreichen Ultramarathon gefolgt von spezifischen anthropometrischen Eigenheiten (geringe Körpermasse, tiefer BMI und niedriges Körperfett) und Training (hohe Laufgeschwindigkeit während des Trainings). Frauen sind langsamer als Männer, aber der Geschlechtsunterschied in der Leistung sank in den letzten Jahren auf etwa10-20% in Abhängigkeit von der Länge des Ultramarathons. Die schnellsten Zeiten im Ultramarathon werden in der Regel im Alter von 35-45 Jahren oder älter für Frauen und Männer erreicht. Es scheint dass das Alter der Spitzenleistung mit zunehmender Renndistanz respektive Dauer des Rennens ansteigt. Ein Ultramarathon führt zu einem Energiedefizit, das zu einer Reduktion von Körperfett und Skelettmuskel führt. Ein Ultramarathon kann, in Kombination mit anderen Risikofaktoren wie extremen Wetterbedingungen (Hitze oder Kälte) oder das Land in dem das Rennen stattfindet, zu einer belastungsassoziierten Hyponatriämie führen. Ein Ultramarathon kann auch zu Veränderungen von Biomarkern führen, die einen pathologischen Prozess für bestimmte Organe oder Organsysteme anzeigen, wie etwa Skelettmuskeln, Herz, Leber, Niere, Immunsystem und endokrines System. Diese Veränderungen sind in der Regel vorübergehend, abhängig von Intensität und Dauer der Leistung, und normalisieren sich normalerweise nach dem Rennen innerhalb von wenigen Tagen. In längeren Ultramarathons beklagen bis 50-60% der Teilnehmer über muskulo-skelettale Probleme. Die häufigsten Verletzungen bei Ultraläufern betreffen die untere Extremität wie Knöchel und Knie. Ein Ultramarathon führt zu einem Anstieg der Creatin-Kinase auf Werte von 100.000-200.000 U/l je nach Fitnesslevel des Athleten und Länge des Rennens. Außerdem kann ein Ultramarathon kann zu Veränderungen am Herzen führen, wie Veränderungen der Herz-Biomarkers, von EKG und Echokardiographie. Ultraläufer leiden oft unter Verdauungsproblemen und gastrointestinale Blutungen nach einem Ultramarathon sind nicht ungewöhnlich. Die Leberenzyme können während eines Ultramarathons erheblich ansteigen. Ein Ultramarathon führt oft zu einer vorübergehenden Einschränkung der Nierenfunktion. Ultraläufer leiden oft an Infektionen der oberen Atemwege nach einem Ultramarathon. Trotz all dieser Probleme laufen die Ultraläufer weiter. Die ganze Arbeit ist zu finden unter www.frontiersin.org/articles/10.3389/fphys.2018.00634/abstract



18.05.2018 20:33 ( 7 x gelesen )

2706 km cycling in two weeks: effects on cardiac function in six elderly male athletes

Sport hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das Herz. Eine dänische Gruppe hat sechs ältere Athleten untersucht die während 14 Tagen total rund 2700 Radkilometer absolviert haben. Es zeigte sich dass der linke Ventrikel an Grösse zunahm. Zudem kam es zu einer vorübergehenden Erhöhung der kardialen Biomarker (Troponin T, Kreatinkinase-Myokard-Bande und N-terminales Pro-Brain-natriuretisches Peptid). Die Plasmakonzentrationen von Cholesterin und Lipoprotein-Cholesterin waren nach dem Training deutlich niedriger. Der systolische Blutdruck war unverändert, aber der diastolische Druck war nach dem Training signifikant niedriger als zu Studienbeginn. Wichtig sind die günstige Reduktion der Blutfette sowie die Reduktion des diastolischen Blutdrucks. Die Studie ist zu finden unter www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29770745



14.05.2018 20:32 ( 6 x gelesen )

Exercise, Obesity and CNS Control of Metabolic Homeostasis: A Review

Der US-Amerikaner John Kelly Smith hat sich Gedanken über die Art und Weise, in der das zentrale Nervensystem die metabolische Homöostase bei normalgewichtigen und adipösen Nagetieren und Menschen reguliert. Seine Arbeit ist eine sehr komplexe Übersicht über die homöostatischen Beiträge von Neuronen im Hypothalamus, dem Mittelhirn und den limbischen Strukturen, der Pons und der Area Postrema, dem Nucleus tractus solitarius und dem Vaguskern sowie Details, wie diese Hirnregionen auf die zirkulierenden orexigenen Hormone reagieren wie Ghrelin, und anorexigene Hormone wie das Glucagon-ähnliches Peptid 1 und Leptin. Die Arbeit gibt einen Einblick, wie hochintensives Training die homöostatische Kontrolle bei übergewichtigen und adipösen Patienten verbessern kann. Schließlich zeigt die Arbeit Vorschläge, wie weitere Fortschritte bei der Kontrolle der aktuellen Pandemie von Fettleibigkeit und Diabetes gemacht werden können. Der ganze Artikel ist zu finden unter www.frontiersin.org/articles/10.3389/fphys.2018.00574/full



11.05.2018 20:29 ( 6 x gelesen )

Boston Marathon is April 16. Why are Americans slower than 42 years ago?

Der Boston Marathon ist der älteste Marathon der Welt. In einem interessanten Artikel philosophiert der Autor wieso die Amerikaner an diesem Lauf nicht schneller wurden. Er geht durch die Meilensteine der Geschichte und erwähnt die ostafrikanischen Läufer. Seine Fragen können wir ihm bald beantworten, wir haben die historischen Zahlen dieses Laufs aufgearbeitet, die Arbeiten sind geschrieben und dürften bald publiziert werden. Aber zuerst geht es zum Artikel von Bob Prichard unter www.linkedin.com/pulse/boston-marathon-april-16-why-americans-slower-than-42-bob-prichard/?p



10.05.2018 20:28 ( 8 x gelesen )

Does Racing Age Matter?

Wir haben vor nicht allzu langer Zeit eine Auswertung von allen Ironman Triathlons gemacht und gezeigt dass das Alter der besten Leistung deutlich früher eintritt als bisherige Studien meinten. Unsere Erkenntnis ist von praktischer Bedeutung, so hat etwa das Unternehmen Custom Performance in New York einen Kommentar zu unserer Studie geschrieben, zu finden unter www.nycustompt.com/blog-nycustompt/2018/5/4/does-racing-age-matter



04.05.2018 20:24 ( 9 x gelesen )

Statistik im Ultratriathlon

Der Deutsche Mark Hohe-Dorst hat sich die Mühe gemacht alle bisher gehaltenen Triathlons von 2-facher bis 20-facher Ironman-Distanz zu analysieren. Er hat dabei unterschiedliche Listen gemacht, die findet man alle auf seiner Seite www.ultrathlet.de/statistik/ultratriathlon-statistik.html 



01.04.2018 11:00 ( 178 x gelesen )

Der Einfluss eines Ultramarathons auf den Bewegungsapparat 

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Zahl der Ultraläufer vervielfacht, und viele Studien haben den Einfluss auf den Bewegungsapparat untersucht. Wir stellen die Erkenntnisse zu Schäden zusammen, die ein Ultramarathon an Gelenken und Muskeln verursachen kann. Die häufigsten Verletzungen bzw. Überlastungsschäden betreffen die untere Extremität, wobei Sprunggelenk und Knie am häufigsten betroffen sind. Bei sehr langen Läufen kommt es zu einer Anpassung mit Verdickung von Sehnen und Knorpel. Ein Ultramarathon kann zu einem ausgeprägten Muskelschaden führen, mit einem Anstieg von myozellulären Metaboliten wie Myoglobin, Laktat-Dehydrogenase und Creatinkinase. Der ganze Artikel ist zu finden unter https://econtent.hogrefe.com/doi/abs/10.1024/1661-8157/a002927



30.03.2018 10:59 ( 177 x gelesen )

Pacing in Swimming: A Systematic Review

Pacing oder wie man die Energie während der Leistung verteilt kann die sportliche Leistung wesentlich beeinflussen wird in vielen Sportarten als entscheidend für eine optimale Leistung betrachtet. Das ist besonders wichtig im Schwimmen da dort der Wasserwiderstand sehr hoch ist. Eine australische Gruppe hat alle relevanten Studien zu Schwimmen im Pool analysiert. Bei Kurz- und Mittelstrecken ist die Aufrechterhaltung der Schwimmgeschwindigkeit von entscheidender Bedeutung. Bei Langstrecken ist eine geringe Variabilität der Schwimmgeschwindigkeit von Runde zu Runde sowie die Fähigkeit für einen Endspurt auf der letzten Runde entscheidend. Beim Lagenschwimmen ist entscheidend während der Delphinstrecke die Beine etwas zu entlasten um die Leistung für die nachfolgenden Strecken zu optimieren. Für Altersklassenschwimmer ist das Pacing relativ stabil. Die Arbeit ist zu finden unter https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29560605



28.03.2018 10:56 ( 234 x gelesen )

The influence of pacing strategy on marathon world records

Das Pacing ist für verschiedene Sportarten und verschiedene Strecken entscheidend. Eine spanische Gruppe hat das Pacing von Elite-Marathonläufern im Rahmen von neuen Weltrekorden in den letzten 50 Jahren untersucht. Sie teilten ehemalige Marathon-Rekordhalter in zwei Gruppen ein: klassische Athleten (Rekordhalter zwischen 1967 und 1988) und zeitgenössische Athleten (Rekordhalter zwischen 1988 und 2018). Die Gesamtdistanz des Marathons wurde in 8 Abschnitte von 5 km und 1 letzter Abschnitt von 2,195 km unterteilt, und die relative Durchschnittsgeschwindigkeit jedes Abschnitts wurde einzeln berechnet. Im Durchschnitt waren die Athleten im ersten Halbmarathon etwas schneller als im zweiten Halbmarathon, wo sie sich progressiv verlangsamten. Beim Vergleich von klassischen und zeitgenössischen Athleten beobachteten sie jedoch dass klassische Athleten signifikant schneller starteten, obwohl ihre Geschwindigkeit nach 25 km dramatisch abnahm und signifikant langsamer war als in ihren zeitgleichen Kontrahenten. Die Studie zeigte, dass sich die Pacing-Strategien der besten Marathonläufer der Welt in den letzten 50 Jahren verändert haben. Obwohl ein negatives Pacing (am Schluss schneller werden) als die effizienteste Option angesehen wird, könnte eine Pacing-Strategie mit kleinen Tempowechseln während der ganzen Marathonstrecke zukunftsweisend sein. Die ganze Analyse ist zu finden unter https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29557279



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